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CES2014Die CES 2014 mag vorbei sein, doch hat sie in vielen Bereichen Eindrücke hinterlassen. Doch halten wir uns nicht lange mit dem Vorwort auf, sondern kommen gleich zu dem, was euch interessiert.

Notebook ohne Pixel

Am beliebtesten auf der CES war das Toshiba Notebook KIRA. Der mag seltsam anmuten, doch verbirgt sich hinter diesem ein mächtiges Stück Technologie. Das Highlight schlechthin ist sein Display. Allein die Auflösung von 2560 x 1440 Pixel stellt für ein Notebook eine neue Dimension dar. Dabei ist das Bild so klar, dass man keine Pixel mehr erkennen kann. Ausgestattet wurde es mit einem i7-prozessor von Intel und einer 256 GB SSD. Allerdings enttäuscht beim Kira die Grafik. Lediglich ein Intel HD Graphics Chipsatz wurde verbaut. Dieser kann aber immerhin auf 8 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Rückblickend gesehen war wohl das Gehäuse der Grund für die große Beliebtheit des KIRA auf der CES. Es ist aus Metall und versprüht einen Glanz, welchen man so nur selten sieht. Dies wirkte auf die Besucher wie ein Magnet.

Allerdings war schnell zu merken, wo die anderen Interessen der Besucher liegen. Trotz der Ankündigung, dass Apple seinen eigenen Fernseher auf den Markt bringen will, machte auf der CES ein anderes Modell das Rennen. Der LG 77EC9800 wurde mit Ultra-HD ausgestattet und liefert damit ein vier Mal besseres Bild als Full-HD Fernseher. In ihm wird die OLED-Technologie verwendet, welche auf organischen Dioden basiert. Er hat wohl alles an Bord, was man heute so braucht. Neben W-LAN kann er natürlich auch per Kabel an das heimische Netzwerk angeschlossen werden. Die Tru-ULTRA HD Engine Pro rechnet alle Filme und Videos auf das neue Format hoch. Allerdings sollte hier auch erwähnt werden, dass ihr bei Aufnahmen mit wesentlich kleinerer Auflösung, mit sehr vielen Pixeln zu rechnen habt. Das wirkliche Highlight an diesem Fernseher ist sein WebOS, welches es erlaubt, wie bei einem Computer im Internet zu surfen.

Mobil geht es weiter

Auch Asus ließ sich nicht lange bitten und stellte sein Transformer Book Duet vor. Hierbei handelt es sich im Grunde um einen Laptop, welcher zu einem Tablet umfunktioniert kann. Auch in dieser Maschine werkelt ein i7-Prozessor und eine SSD mit 128 GB Platz. Leider ließ Asus nichts über den Arbeitsspeicher verlauten. Doch er dürfte wohl mehr als 2 GB betragen. Auf dem Gerät kommen gleich zwei Betriebssysteme zum Einsatz. Neben der Windows-Oberfläche könnt ihr hier auch mit Android arbeiten. Allerdings stellt es sich als ein wenig umständlich dar, von Windows auf Android zuzugreifen. Nichts desto trotz ist dieses Gerät ein Highlight, welches man nicht außer Acht lassen sollte.

Interessant wurde es am Stand von Sony. Diese kamen diesem mit einem kleinen Gerät ganz groß raus. Das Sony Xperia Z1 Compact war trotz seines 4,3 Zoll kleinen Displays nicht zu übersehen. Doch richtig interessant wurde es für viele Besucher erst beim Prozessor. In diesem Smartphone arbeitet nämlich ein Snapdragon 800 mit 2,2 GHz. Auch sonst verfügt das Z1 Compact über alle Spielereien seinen großen Verwandten. So war es nicht verwunderlich, dass Apple schon im Vorfeld einen misstrauischen Blick auf das Z1 Compact warf, denn es könnte sich als Konkurrent für das iPhone erweisen. Das es hierzu genug Potenzial besitzt, zeigte die rege Nachfrage bei Sony.

Das Spiel geht weiter

Um gleich bei Sony zu bleiben, soll es hier mit PlayStation Now weitergehen. Dabei handelt es sich nicht um eine neue Konsole, denn die PS4 ist ja gerade erst erschienen. Es ist ein Streamingdienst, welcher die PlayStation und später auch Fernseher und Tablets lediglich zu Empfängern machen soll. Das eigentliche Spiel wird auf dem Server von Sony berechnet und dann über das Internet an die Konsolen verteilt. Trotz sehr großem Interesse ist es nicht sicher, ob das Projekt auch so umgesetzt werden kann. Die Bandbreiten für diese Art des Spielens fallen extrem hoch aus. Mehr als 20 MBit/s müsste die Verbindung hergeben. Vielerorts ist das noch Zukunftsmusik. Dennoch avancierte diese Konzept zu einem weiteren Highlight auf der CES, denn es würde Kauf von Spielen und am Ende den von Konsolen überflüssig machen.

Was am Ende bleibt, ist Edision. Diese Technologie von Intel soll in Zukunft den Markt der ARM-Prozessoren aufmischen. Bei dem kleinen Chip in der Größe einer SD-Karte handelt es sich um einen ganzen Computer, welche alle wesentlichen Elemente vereint. Zwar ist seine Leistung noch nicht so groß wie dies bei anderen Prozessoren der Fall ist, aber dies soll sich ändern. In wie weit sich diese Technologie durchsetzt wird wohl erst die praktische Anwendung zeigen.


Auf der CES 2014 gab es noch weit mehr zu sehen. Viele der kleinen und großen Gadgets wird man bald im Elektronikhandel kaufen können. Doch eines kann man jetzt schon sagen: Man darf gespannt sein, was 2015 noch alles kommt.

geschrieben von: Carsten

Carsten

Informatikstudent, Technikliebhaber, Geek und ein neuer Blogger am Horizont. Carsten ist leidenschaftlicher Konsolero, zockt Playstation 4 und holt sich soziemlich jedes Produkt mit dem abgebissenen Apfel drauf. Als teil der Nerdworkerfamilie hält er stets für Euch nach dem neusten Techniktratsch ausschau und wird ganz sicher darüber berichten.

Categories: Events

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