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Endlich ist es soweit! Die Nerds haben sich Tim Schafers neues Point-&-Click-Adventure „Broken Age“ zugelegt! Lest in unserem Artikel alles zur Geschichte und zum (Spoilerfreiem) ersten Teil des Spiels!

Von Kickstarter zu Steam

Broken Age dürfte manchen auch unter dem Namen Double Fine Adventure bekannt sein. Es erhielt schon vor seiner Produktion große Mediale Aufmerksamkeit, da seine Finanzierung über Kickstarter mittels Crowdfunding erfolgte, weil Tim Schafer keinen Publisher finden konnte. Mit der Bitte um 400.000 US Dollar um ein Point-&-Click Spiel zu Produzieren (es lagen damals noch keine Konzepte über die Inhalte des Spiels vor) und um den Entstehungsprozess des Spieles von einer Filmcrew Dokumentieren zu lassen, wandte sich Tim Schafer an seine Fans. Neben Tim Schafer standen auch Ron Gilbert (Erschaffer der legendären Monkey Island reihe) sowie Tims Firma Double Fine Productions hinter dem Kickstarter Projekt. Mit 3.336.371 US Dollar und 87.142 Spendern wurde nicht nur die Finanzierung mit sensationellem Erfolg bedient, sondern es setzte auch  den ersten großen Meilenstein in der Kickstarter Geschichte, welcher der Crowdfounding-Plattform letztendlich den Durchbruch bescheren sollte.

Das Kickstarter Projekt wurde am 14.03.2012 erstellt, das Spiel vor kurzem released, nun könnt Ihr Euch den ersten Teil des zweiteiligen Spiels Broken Age auf Steam für 22,99 € kaufen. Keine Sorge: Den zweiten Teil bekommt ihr kostenlos nachgeliefert, sobald dieser veröffentlicht wird.

Broken Age Teil  1

Nicht nur das Spiel besteht aus zwei Teilen auch die gesamte Geschichte von Broken Age wird aus zwei Perspektiven erzählt. Daher können wir uns zu Beginn entscheiden, mit welchem Charakter wir als erstes Spielen wollen, haben jedoch die Möglichkeit über das Inventar jederzeit zum anderen Charakter zu wechseln. Die beiden Charaktere sind Veloria und Shay. Letzterer lebt auf einem Raumschiff, dessen Mutterähnlicher Computer sich rund um die Uhr um Ihn sorgt. Auf Shays Tagesprogramm stehen dabei „Weltraummissionen“ welche ihm der Computer vorgibt, es stellt sich jedoch schnell heraus, dass es sich bei den vermeintlich ernsten Missionen wie der Lawinenrettungsaktion oder der Attacke auf ein Raumschiff nur um kindisch inszenierten Zeitvertreib handelt. Die Lawine besteht aus Eiskrem und bei der Attacke handelt es sich um eine Knuddel-Attacke. Die Missionen wiederholen sich jeden Tag: Unsere erste richtige Aufgabe, aus dem Alltagstrott ausbrechen.

Broken Age (4)Broken Age (3)Broken Age (2)Broken Age (5)

Veloria ergeht es in Ihrer Storyline keineswegs besser, sie soll bei einem Festlichen und als ganz ehrwürdig verkauftem Akt einem Seemonster namens Mog  Chothra geopfert werden. Wie unsere Helden mit Ihrem Schicksal umgehen, wollen wir an dieser Stelle nicht weiter verraten.

Broken Age (6)Broken Age (7)

Bester Humor, einfache Rätsel

Tim Schäfer liefert uns mit Broken Age genau den Humor, den alte Point-and-Click Veteranen der Monkey Island Zeit sich wünschen. So gibt es bei Shay morgens „Soylent-Dreams“ Frühstücksflocken zur Auswahl und an anderer Stelle nutzen wir ein Stück altes Treibholz um einen sprechenden Baum zum erbrechen zu bringen, da wir sein Harz brauchen. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel gestaltet sich jedoch als einfach, zu einfach für uns. Gerne wären wir hin und wieder etwas länger hängen geblieben, dies hätte aufgrund der liebevollen Inszenierung und den Hervorragenden Zeichnungen dem Spaß kein Abbruch getan, im Gegenteil. Der Umfang lässt sich bis jetzt nicht wirklich bewerten, da ja noch ein zweiter Teil folgt, welcher wie bereits erwähnt im Preis mit inbegriffen ist. Natürlich ist das Spiel so wie es jetzt ist viel zu kurz. Trotzdem kann man Broken Age jedem Point-and-Click-Adventure Fan ans Herz legen. Zumal die Auswahl an PCA-Games derzeit doch sehr beschränkt ist. Neben dem kürzlich erschienen Good Bye Deponia (wir werden zu Deponia noch ein Special veröffentlichen) bietet sich nicht viel an.

geschrieben von: Caro

Caro

Webdesignerin, Internetfreak und seit neustem auch Bloggerin bei Nerdworker. Bits und Bytes gehen an der Frauenwelt meistens vorbei aber nicht an Caro. Für einen stabilen Internetzugang würde Sie töten und alles was durch diesen fließt wird von Ihr knallhart analysiert und kommentiert. Böse Zungen nennen Sie die Quotenfrau unseres Blogs, wir nennen Sie einfach einen weiblichen Nerd.

Categories: Gaming

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