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Assasins Creed 4 Black Flag ist ein in 2013 erschienenes von Ubisoft entwickeltes Videospiel. Es ist für die Plattform PlayStation 3 und Xbox 360 am 29. Oktober 2013 erschienen. Für PlayStation 4, Windows, Wii U und Xbox One erschien das Game am 21. November 2013. Wer am PC eine DirectX-9- Grafikkarte, 2,0 GB Arbeitsspeicher und ein System mit 32 bit besitzt kann das Spiel schon auf Mindesteinstellung spielen. Allerdings empfiehlt es sich die empfohlenen Voraussetzungen zu besitzen, damit man das Spiel in jedem Hinblick genießen kann.

Handlung

AC4BFSP 2014-01-08 22-25-31-55Unsere Hauptfigur von dem Spiel ist Edward Kenway, der Vater von Haytham Kenway und Großvater von Connor aus AC3. Man ist zu beginn ein fast veheirateter Mann aus England, der von dem tristen, nicht gerade lukrativen Leben auf einer Farm genug hat und sich den Freibeutern anschließt. Man startet am Cape Bonavista indem man sich eine Seeschlacht mit einem Schiff der Assassinen liefert. Der Assissine an Bord des gegnerischen Schiffes karpert das Schiff von Edward Kenway und fängt an die Crew einer nach dem anderen zu töten. Es entzündet sich im Laufe des Gefechts allerdings das Pulverlager und so muss man mit dem Assassinen an Land schwimmen. Dieser bietet Edward eine Geldsumme an, wenn er ihn nach Havanna bringen würde. Edward macht Anstalten den Assassinen der sich als Dunkin Walpole entpuppt auszurauben, dieser schafft sich Edward vom Hals und flüchtet. Ihr holt ihn ein, tötet ihn und findet ein Brief indem ihr herausfindet das er dem Gouverneur von Havanna ein wertvolles Subjekt bringen sollt, nehmt Walpole seine Assassinen Montur ab und reist nach Havanna. Dort bringt ihr dem Gouverneur das Paket und bekommt eine Belohnung. Ihr findet raus das Walpole ein Überläufer zu den Templern war und nehmt seine Rolle ein. Nach ein paar kurzen Sequenzen fliegt ihr auf und werdet an Bord einer Schatzflotte gebracht. Dort könnt ihr fliehen und euch ein Schiff stehlen. Nun segelt ihr nach Nassau um eure Freunde zu treffen und erst hier geht die Story richtig los. Nun schließt ihr euch dem Piratenstaat Nassau an und begegnet auch historischen Figuren wie Edward „Blackbeard“ Teach, Benjamin Hornigold, Anne Bonny, James Kid, Jack Rackham und Charles Vane. Im Laufe der Story kommt ihr weiter voran und kommt über James Kid, der in Wirklichkeit eine Frau ist an die Assassinen. Der Kern des Spiels dreht sich darum, einen Ort namens Observatorium zu finden, mit dessen Hilfe ihr jede Lebende Person ausspionieren könnt, sofern ihr einen Tropfen ihres Blutes besitzt. Den Ort des Observatoriums kennt nur ein Mann, Batholomew Robert, der im Spiel nur „Der Weise“ genannt wird. Die Templer und die Assassinen jagen ihn gleichermaßen, die Templer um den Ort für ihre Zwecke zu benutzen, die Assassinen um die Templer davon abzuhalten.

AC4BFSP 2014-01-08 22-06-41-20Die Jagd nach dem Weisen und dem Observatorium geht in dem großteil von 50% der Hauptgeschichte unter, da Kenways Piratenbrüder Blackbeard und Hornigold den Ort für ein Hirngespinst halten und sich mit ihrer Piratengruppe lieber den „realen“ Zielen zuwenden. Zu diesen gehören zum Beispiel die Verteidigung von Nassau zu arrangieren, indem wir ein spanisches Kriegsschiff eines Templers kapern und es mit einem Haufen Kanonen bestücken, oder wegen der sich in Nassau immer weiter ausbreitenden Krankheit Medizin zu besorgen, die die beiden Könige nicht herausrücken wollen. Edward Teach belagert daraufhin Charlestown und hat Geiseln genommen, um die Medizin zu erpressen, was aber auch nicht funktioniert und erst Kenway die Medizin stehlen muss.

Wie auch in den Vorgängern spielt ein Teil in der Gegenwart. Ihr seid Angestellter bei Abstergo Entertainment, einer Scheinfirma zur Finanzierung der wirklichen Abstergo Corporation. Während den Sequenzen in der Gegenwart spielt ihr ausschließlich in der Ego-Perspektive und trefft auch alte Bekannte wieder. Durch Hilfe eines Hackers bei Abstergo Entainment erfährt der Spieler auch etwas über den Tod von Desmond Miles. Auch die Bekannten Jean und Rebecca tauchen als Kaffeeverkäufer und Kurier in dem Spiel auf. Der Angestellte, den Ihr spielt, hat allerdings nichts mit den Assassinen zu tun, aber offensichtlich der Hacker der euch benutzt und unter Druck setzt.

Nebenaufgaben

AC4BFSP 2014-01-08 21-41-30-44In Black Flag gibt es, wie man es schon von den Vorgängern bekannt ist, eine Reihe von Nebenaufgaben. Diese bestanden in den vorangegagangen teilen Hauptsächlich aus sammeln von Objekten zur freischaltung von Waffe oder Monturen die zu dem Zeitpunkt soweiso nicht mehr benötigt werden, stürmen von Templerforts oder gehen sonstigen recht sinnfreien Nebenaufgaben nach. In Black Flag haben die Entwickler sich der Kritik angenommen und den Belohnungen für die Nebenaufgaben einen Sinn gegeben. Die Templerforts werden durch Küstenforts ersetzt, sobald man die Verteidigung dieser Forts zerstört, die Offiziere getötet und sich einen Weg zu dem Kriegsraun gemetzelt und dort den feindlichen Kommandanten erschossen hat deckt sich die Karte auf und man bekommt alle Geheimnisse und Schatztruhen in diesem Gebiet eingezeichnet. Auch die militätischen Sperrgebiete, indenen man sofort angegriffen wird wenn man mit dem Schiff entdeckt wird entfallen. So lässt sich besser Jagd auf die feindlichen Schiffe machen und man hat beim Durchsegeln der Karibik auch mehr seine Ruhe.

Die sammelbaren Alamach-Seiten von Benjamin Franklin, die uns eine für diesen Zeitpunkt sowieso überflüsse Belohnung die in keinem Verhältnis gegen den Aufwand und die investierte Zeit stehen bescherte, wurden hier durch Shantys ausgetauscht. Auch diese „braucht“ man eigentlich nicht, allerdings ist Assassins Creed ein sehr zeitaufwendiges Spiel und wenn die Crew immer nur die gleichen alten Kamellen donnert fängt das langsam an zu nerven. Da sind die sammelbaren Notenblätter, die „Shantys“, doch eine willkommene Möglichkeit sich neuer Seemanns- und Piratenlieder zu bedienen, die die Atmosphäre auf der „Jackdaw“ nur noch authentischer machen und sich dazu auch noch gut anhören.

AC4BFSP 2014-01-08 22-30-00-41Man hatte in AC3 schon die Möglichkeit zu handeln. Da man in Black Flag eigentlich zu jedem Zeitpunkt förmlich in Geld geschwommen ist, da man außer Munition und paar Waffen, Monturen und Karten nichts kaufen konnte wurde dieses Feature wohl auch wenig genutzt. In Black Flag benötigen wir praktisch immer Geld, hauptsächlich für den Ausbau der Jackdaw. Geld lässt sich durch Hauptmissionen, finden von Schatztruhen, plündern von Schiffen oder eben der Handel. Für den Handel benötigen wir Schiffe, die wir entweder kaufen können, oder gekaperte Schiffe eben selbst auf Kaperfahrt schicken.

Eine weitere große Veränderung zum Vorgänger ist die Entschäfung des Konters und die Überarbeitung der KI. In den Vorgängerteilen musste man nur warten, bis der Gegner angreift und dann 2 Tasten zum Kontern und Zurückschlagen drücken und schon hatte man ihn niedergestreckt. Währendessen standen meist noch die anderen Wachen um dem Spieler herum und sahen zu wie er einzeln ihre Kameraden abmetztelte, jetzt werfen Sie allerdings Bomben um dem Kampffluss zu unterbrechen oder kontern auch selber oder können unsere Konter abwehren.

Das eigentliche Feature, das sich wohltuend von den Vorgängern der Assassins Creed Reihe abhebt, sind die phänomenalen Seeschalten. Man kann jedes Schiff angreifen, kapern und/oder versenken. Wenn wir die Schiffe versenken, können wir die halbe Fracht, die das gekaperte Schiff geladen hatte aus dem Meer fischen, entern wir das Schiff bekommen wir 100% der Beute. Um das Schiff allerdings zu erfolgreich zu entern müssen wir, je nach Größe und Stärke des Schiffs eine bestimmte Anzahl der Crew töten, die Offiziere elimieren oder die Kundschafter auf dem Mast zu erschießen.

Kritiken

AC4BFSP 2014-01-08 22-32-37-76In Großen Gameportalen wie Gamesstar oder PC Games erhielt Assasins Creed 4: Black Flag ausschließlich sehr gute Bewertungen. Allerdings lief eine Tierschutzorganisation namens PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) Sturm gegen das Spiel aufgrund der Möglichkeit des Walfangs. Man kann mit seinem Schiff an bestimmte Stellen segeln, um dort Waale und Haie auf, zugegebenermaßen, brutale Art zu jagen. Man sitzt in einem Beiboot und wirft teilweise auf große Waale oder Haie bis zu 30 Harpunen ab bis man diese endlich erlegen kann. PETA prangert das Spiel an, das es den Walfang „glorifizieren würde“. Ubisoft veröffentlichte daraufhin das Statement, das Sie den Walfang genausowenig billigten wie Piraterie, Plünderung, das Entführen von Schiffen oder andere Ausschweifungen von übermäßig betrunken und das es sich hier um ein fiktionales Werk handele, welches eben nur auf den wahren Gegebenheiten der goldenen Piratenära beruhe.

 

geschrieben von: Markus

Markus

Systemintegration und Nerdiges sind seine Fachgebiete. Markus ist der älteste im Nerdworkerbunde und hatte die Idee zum gemeinsamen Blog um endlich in der deutschen Bloggosphäre mitzumischen. Neben News aus der Gamingszene versorgt er Euch fleißig mit dem neusten aus der welt der Technik.

Categories: Gaming

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