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AndroidJeder kennt es: Morgens wenn der Wecker klingelt wird das Handy vom Ladegerät entfernt, dann wird erstmal Whatsapp und eMail gecheckt, im Bad auf der Toilette wird dann kurz in die Nachrichten geschaut und/oder auf dem Handy gespielt und bevor man das Haus verlässt hat man schon nurnoch 90% des Akkus zur Verfügung, was dann für den ganzen Tag reichen soll. Es gibt natürlich jetzt „einfache“ Methoden, die Laufzeit das Akkus zu verlängern. Einmal kann man sich einfach einen stärkeren Akku kaufen oder eben einen externen Akku dranhängen. Die stärkeren Akkus sind meistens vom Hersteller nicht freigegeben und sollte dann etwas mit dem Handy passieren übernimmt dieser keine Haftung.

Möchte man sich nun den externen Akku ans sein Handy hängen, muss man die Schützhülle abmachen, was das Risiko eines Sturzschadens wieder erhöht. Davon abgesehen wird der Komfort, den man durch die immer dünner werdenden Smartphones hat, zunichte gemacht. Was bringt einem mehr Akkuleistung, wenn das Handy den ganzen Tag über in der Hosentasche aufträgt und dauernd nervt? Im folgenden Artikel wollen wir euch ein paar konvertionelle Methoden zeigen, euren Akku zu schonen und somit den Tag zu überstehen, ohne das der Akku schlapp macht.

Da man auf seinem Smartphone aus allen möglichen Gründen immer mehr Apps installiert fällt auch mehr Datenmüll an. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin nicht der Typ der sein Smartphone von Zeit zu Zeit mal aufräumt. Ich löse das Problem meistens so, das ich wenn mein Handy richtig vollgestopft mit allem möglichen Kram ist, es total platt mache und neu aufsetze. Sollte man allerdings an Möglichkeiten zur Laufzeitverlängerung des Akkus denken, so sollte man als erstes alle unnötigen Apps deinstallierne und somit verhindern, das nicht genutzte Anwedungen am Akku zehren.

Phase 1: Die Analyse

Screenshot_2014-01-06-19-56-51Hat man sich von allen unnötigen Apps getrennt kommt die Phase des analysierens. Diese dauert in der Regel mehrer Tage, um das Nutzungsverhalten festzustellen. Hierzu kann man sich auch Hilfe aus dem Play-Store holen, denn es gibt die das Nutzungsverhalten des Users aufzeichnen und darstellen können. Das wichtigste in dieser Phase ist, das man das Smartphone so nutzt wie man es immer tut. Man sollte sich den Gedanken Akku zu sparen aus dem Kopf treiben, da es sonst zu falschen Ergebnissen führt und die Daten effektiv unbrauchbar wären. Für die Phase des Analysierens sollte man mithilfe von Apps etwa 3-4 Tage einplanen. Zwei Apps haben uns positiv überrascht: BetterBatteryStats und Juice Defender. Die erste App ist kostenpflichtig, die zweite App ist kostenlos. Android verfügt ebenfalls über eine eigene Akkustatistik, diese ist aber leider nicht mal Ansatzweise so genau uns ausführlich wie die beiden Apps. Die beiden Anwendungen geben nach einiger Zeit genauste Daten darüber welche Apps Strom wie viel Strom verbrauchen und wann dieser Stromverbrauch stattgefunden hat.

Phase 2: Die Optimierung

Jetzt wissen wir wo unsere Problemstellen liegen und nun können wir diese angehen und lösen. Wichtig ist zu wissen, welche Apps am meisten Strom ziehen und ob es notwendig ist, Sie zu behalten. Hier schon mal die 3 größten Stromfresser:

  • WLAN
  • Bluetooth
  • Synchronisierung von Apps und Diensten

Screenshot_2014-01-06-19-57-11W-LAN ist wohl einer der größten Stromfresser auf dem Smartphone. Aber nicht immer: Wenn man sich in einem W-Lan Netzwerk befindet verbraucht das kaum Strom, der eigentlichen Verbrauch tritt lediglich durch die Nutzung auf. Geht man aber nun aus dem Haus bzw. aus der Reichweite des W-Lan Netzes raus, fängt es an ununterbrochen nach verfügbaren W-Lan netzen zu suchen was einen immensen Stromverbrauch zur Folge hat.

Dasselbe Prinzip gilt bei Bluetooth: Hat man Bluetooth aktiviert, so wird ständig nach verfügbaren Geräten oder Diensten gesucht was ebenfalls Strom kostet. Anders Verhält sich, entgegen der allgemeinen Meinung, bei GPS. GPS soll durch die Standortfuntkion Strom verbrauchen. Das ist soweit richtig, allerdings verbraucht es nur dann Strom, wenn eine App den Standard benötogt bzw. anfordert. Ansonsten ist es inaktiv und verbraucht dementsprechend auch keinen Strom. Zum Testen haben wir GPS dauerthaft aktiviert gelassen und konnten keinen größeren Stromverbrauch als wenn es deaktiviert ist feststellen.

Eine Optimierung lohnt sich auch auf jedenfall bei der Synchronisierung von Daten. Besonders die Google Dienste sind dafür bekannt, das Sie in regelmäßigen Abständen synchronisieren, auch wenn es überhaupt nicht nötig ist. Außer den Google Diensten gibt es natürlich noch weitere Dienste und Apps, die regelmäßig eine automatische Aktualisierung durchführen, wenn man es nicht ausschaltet. Zu den bekanntesten zählt zum Beispiel Dropbox, Facebook, Instagramm und die eMail-Dienste.

Nutzt man Dropbox, sollte man in die Einstellungen gehen und dort das Hädchen bei „Automatische Synchronisierung der Galerie“ wegmachen, da sonst jedes Bild das ihr mit eurer Kamera macht direkt in Dropbox hochgeladen wird. Das ist zwar als Datensicherung vorteilhaft, zieht aber immens viel Strom und vor allem auch Datenvolumen. Facebook hat ebenfalls die Option, das Galeriefotos direkt in Facebook als Uploads hochgeladen und gespeichert werden. Diese müssen aber erst noch freigegeben werden, bevor Sie öffentlich sichtbar sind. Die eMail dienste Synchonisieren ebenfalls in regelmäßigen Abständen und senden Push-Benachrichtigungen sobald neue Mails eingetroffen sind. Das ist an sich ziemlich bequem und man ist somit auch immer auf dem neuesten Stand, allerdings ist es doch genauso einfach die eMails sobald man Zeit hat und kurz reinschauen möchte manuell synchronisiert. Zudem eignet sich das Smartphone nicht optimal für eine wichtige Korrespondenz, sondern nur für den kurzen Austausch von Informationen.

Phase 3: Flugmodus

Screenshot_2014-01-06-19-57-31Sollte man mal nicht unbedingt erreichbar sein oder möchte einfach nur mal die Ruhe genießen, so kann man sein Smartphone auch in den Flugmodus schalten. Hier werden alle ein und ausgehenden Verbindung des Smartphones gekappt und man spart dadurch sehr viel Strom. Bei unserem Test hielt sich der Akku des Smartphones im Flugmodus ganze 5 Tage. Im gleichen Gebrauch nur ohne Flugmodus hielt es sich nur 16 Stunden. Dieses Beispiel zeigt sehr schön, was die wahren Stromfresser auf unseren Geräten sind. Es gibt immer schlecht programmierte Anwendungen die euren Akku geradezu leerziehen. Sollte das Analyso-Tool euch diese anzeigen, überlegt gut ob ihr nicht auf die Apps verzichten könnt. Wir hatten einen RSS-Reader zum Testen installiert, der unterunterbrochen am Synchronisieren war und keine Einstellungen geboten hat, die Synchronisierung ansatzweise zu steuern. Wir haben diesen dann durch den Google-Reader ersetzt und schon war der Akkuverbrauch wieder im Rahmen. Man sollte beim installieren von Apps also auch auf den Hersteller achten, da große bekannte Hersteller die Apps schon ordentlich programmiert haben, sodass diese in Punkto Akkulaufzeit nicht negativ auffallen.

Diese Tipps sollten euch helfen euren Akkuverbrauch in geregelte Bahnen zu lenken. Sie sind natürlich nutzlos, falls ihr Hardware oder Software Probleme habt und bringen euch nur bei einem intakten Smartphone etwa. Wir konnten unseren Akkuverbrauch in unserem Text um knapp 50% reduzieren und hat uns eine längere Akkulaufzeit beschert. Viel Spass beim testen!

geschrieben von: Caro

Caro

Webdesignerin, Internetfreak und seit neustem auch Bloggerin bei Nerdworker. Bits und Bytes gehen an der Frauenwelt meistens vorbei aber nicht an Caro. Für einen stabilen Internetzugang würde Sie töten und alles was durch diesen fließt wird von Ihr knallhart analysiert und kommentiert. Böse Zungen nennen Sie die Quotenfrau unseres Blogs, wir nennen Sie einfach einen weiblichen Nerd.

Categories: Technik

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