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Wer kennt es nicht: Wenn man auf der Suche nach einem neuen gamingfähigen PC ist findet man bei den großen Anbietern noch hochpreisige PCs die alle die selbe Schwäche haben: Die Grafik! Wenn man die einzelnen Komponenten kauft und ein bisschen Zeit investiert bekommt man den gewünschten Gaming-PC für wesentlich weniger Geld. Prinzipiell kann das auch ein Leihe – Man muss lediglich ein paar Sachen beachten.

IMG_5689Als erstes sollte man das Mainboard auswählen, da es das Herz des PCs ist und wir uns erst wenn wir die Größe des Mainboards uns das Gehäuse auswählen können. Da Gaming-Mainboards wie zum Beispiel das Z77 alle größer sind und mit dem gängigsten Sockel für den Intel i7 ausgerüstet sind benötigt man hier schon mindestens ein mittelgroßes Gehäuse. Wer auf die Kompaktheit des Gehäuses nicht einen zu großen Wert legt, der ist mit einem Big-Tower gut beraten. Mit diesem hat man später, falls man etwas Nachrüsten möchte absolut keine Probleme. Wenn man soweit ist das man Gehäuse, Mainboard zusammen mit CPU hat kann man sich Gedanken um die anderen Komponenten machen. Bei Festplatten gibt es im Prinzip nur 2 Fragen: „HDD oder SSD?“ und die Speicherkapazität. Bei den HDD bekommt man schon 1 Terrabyte für etwa 60 Euro. Die SSD, die wesentlich schneller sind kommen beim Preis auch dementsprechend höher. Hier macht eine Kombination Sinn, eine SSD für das OS und für die Programme und eine HDD für Bilder, Musik, Videos etc. + Die Laufwerke sollten zeitgemäß schon Bluetooth fähig sein, da man so auch auf dem Rechner mal einen Bluetooth Film ansehen kann. Hier gibt es keine großen Unterschiede, man kann sich frei entscheiden welches man wählen möchte.

Nun braucht ihr noch Arbeitsspeicher, welcher auch keine großen Besonderheiten aufweisen muss. Schaut welchen RAM euer Mainboard unterstützt und wie viele Bänke ihr frei habt. Solltet ihr nur 2 Bänke haben, was bei Gaming-Mainboards unwahrscheinlich ist solltet ihr 2×4 GB Arbeitsspeicher besorgen, falls es 4 Bänke hat könnt ihr variieren. 8GB RAM sollte euer PC schon aufweisen können. Jetzt sollte man das Augenmerk auf die Grafikkarte legen, welche für Zeitgemäßes Gaming wie Battlefield 4 oder Assassins Creed 4 unbedingt leistungsstark sein IMG_5692muss. Grundsätzlich sind Grafikkarten von Nvidia leistungsstärker als vergleichbare von anderen Herstellern. Aber auch hier sollte man genau hinschauen: Die GeForce GT-Serien sind meistens mit 2 oder gar 3 GB Speicher angepriesen, allerdings nutzen Sie eine Technologie ähnlich oder gleich dem HyperMemory. Hier wird ein Teil des Grafikspeichers auf die Festplatte ausgelagert, die wesentlich langsamer in der Datenverarbeitung ist und man somit effektiv keine 3 GB Speicher bekommt. So kann man zum Beispiel mit einer GT 640 mit angeschriebenen 3 GB Speicher nicht mal Battlfield 4 flüssig zocken, was nur 1GB Speicher erfordert. Unser Tipp: Grafikkarten ab der GTX 660 oder der Radeon HD 6590!

Nun braucht man noch das Netzteil. Da man jetzt alle Komponenten hat, kann man sich ein Überblick verschaffen, welchen Stromverbrauch die Komponenten haben um somit das passende Netzteil auszuwählen. Grundsätzlich gilt allerdings: 750 Watt reicht DICKE! Es gibt momentan keinen PC unter 1200 Euro der mehr als 750 Watt benötigt. Bei dem Kauf des Netzteils gibt es allerdings noch 2 optionale Kritiken: Die Lautstärke und Cable-Management.

Es nützt nichts, wenn man seinen neuen PC vollends zusammengebaut hat und im Leerlauf hört man schon das störende brummen des Netzteils. Es gibt von BeQuiet! Netzteile zum erschwinglichen Preis, die nahezu geräuschlos sind und ebenfalls noch Cable-Management besitzen. Das Cable-Management kann beim Einbau extrem hilfreich sein, da man überflüssige Kabel nicht irgendwo verstauen muss, sondern diese einfach abziehen kann.

Zusammenbau:

IMG_5695Als erstes schraubt man die Abstandhalter des Mainboards in das Gehäuse ein. Danach setzt man am besten das Netzteil ein und gleich darauf sollte man das Mainboard befestigen. Aber Achtung: Die CPU sollte man vor dem Einbau schon auf dem Mainboard-Sockel installieren, nur den Kühlkörper noch nicht. Achtet darauf, das Ihr alle Schrauben in die Abstandshalter gedreht hab und das Mainboard sich bei Belastung nicht durchbiegt. Jetzt kann man Festplatte und Laufwerke in die dafür vorgesehenen Schächte einführen. Diese verfügen meistens schon über Schnellspannverschlüsse, sodass man gar nicht mehr mit Schrauben und Schraubendreher herumhantieren muss.

Jetzt sollte man schon anfangen, die Kabel anzuschließen. Gaming Mainboards verfügen meistens schon über vorgefertigte Adapter, mit denen man die kleinen Stecker von Power, Reset, HDD LED usw. vorher auf den Adapter steckt und diese ohne das sonst so große Gefummel am Mainboard anbringen kann. Das nächste wäre die Installation des Arbeitsspeichers. Steckt dazu eure RAM-Module einfach in die Slots. Achtet darauf, das ihr je nach Anzahl der Module erst Bank 1, dann Bank 3, dann Bank 2 und am Schluss RAM-Bank 4 belegt.

Hat man auch diesen Arbeitsschritt erledigt, kann man die Grafikkarte einsetzen. Hier ist es besonders wichtig, das man dies langsam und behutsam tut, damit man nicht an den Laufwerken und Festplatten hängen bleibt und die Grafikkarte beschädigt. Die Gaming-Grafikkarten brauchen meistens noch einen zusätzlichen Stromanschluss, da müsst ihr den 6-Pin-Stecker noch an die Grafikkarte stecken. Habt ihr alle diese Schritte befolgt müsst ihr nur noch das Betriebssystem, was unbedingt auf x64 Bit basieren sollte, da ihr sonst nur 3GB maximal an Arbeitsspeicher auslasten könnt, installieren und dann kann der Spaß schon losgehen! Nerdworker wünscht euch viel Spaß!

geschrieben von: Markus

Markus

Systemintegration und Nerdiges sind seine Fachgebiete. Markus ist der älteste im Nerdworkerbunde und hatte die Idee zum gemeinsamen Blog um endlich in der deutschen Bloggosphäre mitzumischen. Neben News aus der Gamingszene versorgt er Euch fleißig mit dem neusten aus der welt der Technik.

Categories: Technik

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