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20140110_134019Razer Blackwidow – Mechanische Tastatur als Allrounder

Durch die immer stärkere Beliebtheit und Nachfrage nach mechanischen Tastaturen haben sich imnmer mehr Hersteller dieser, neu relativ neuen Produktsparte zugewandt. So auch Razer, die mit der Razer Blackwidow MX-Blue in 2012 ihre erste Mechanische Tastatur auf den Markt brachten. Diese brachte in Testberichten aber zuerst nur bescheidene Ergebnisse ein, nicht zuletzt weil die Oberfläche der Tastatur aus Klavierlack bestimmt und somit extrem anfällig für Kratzer war.
Mit der Razer Blackwidow Ultimate von 2013 hat sich Razer die Kritiken ernst genommen und nahezu alle negativ aufgefallenen Fehler ausgebessert. Da die Razer Blackwidow Ultimate 2013 im oberen Preisbereich bei etwa 140 Euro liegt dürfen Interessierte Käufer nicht weniger als ein rundum nahezu perfekt ausgereiftes Produkt erwarten.
Aus den 5 Makrotasten, den Media Hotkeys auf FN Tasten, dem üblichen „Hintergrundrauschen und der markanten giftig-grünen Tastenbeleuchtung und Makrosoftware mit Cloud Speicherung ergibt sich hier eine völlig neue Charakteristik von Razer-Tastaturen. Im Vergleich zu dem Vorgänger möchte Razer die Gaming-Eigenschaften, aber auch die Allrounder-Funtion der Tastatur in der Vordergrund heben

Hier ein kurzer Technischer Überblick:

  • Abmessungen: 47 x 18,4 x 3,6 cm (L x B x H)
  • Gewicht: 1516 Gramm
  • Kabel: 2,1 Meter
  • 20140110_134059Anschluss: 2 x USB, HD Audio
  • Taster: Cherry MX „blue“, 50 g Auslösegewicht und 50 Mio. Ausführungen
  • N-Key roll over: Auf 10 limitiert
  • Multimediakeys: 5 x Makrotasten, volume control, play, pause, skip tracks, Gaming Mode, Makro-Aufzeichnung, Ruhezustand
  • Beleuchtung: Grün, verschiedene Helligkeitsstufen und -Modi
  • Hub-Funktion: 2 x USB 2.0, HD Audio
  • Spezial: Makro-Tasten, unlimitierte Profilanzahl, komplett programmierbar, Cloud
  • Software: Razer Synapse 2.0
  • Kompatibilität: Mac OS X ab v10.6, Windows XP oder besser
  • Preis: um die 140€

Lieferumfang

Der Lieferumfang der Tastatur fällt nicht zu knapp aus, ist aber auch nicht 100% zufriedenstellend. Neben dem beiliegenden Quick-Start-Guide, einem ausführlichen Handbuch, eine Einladung in den Cult of Razer, einer Art Fanclub und 2 Sticker mit dem Firmenloge vermissen wir für die Reinigung der mechanischen Tastatur die Tastenzieher.

Optik

Wie die meisten anderen Peripherie-Hersteller schafft sich Razer mit dem markanten eckigem Gehäusedesign ein eigenes Profil. Das Gehäuse der Blackwidow wurde aus stabilem matten Plastik gefertigt, das sich sehr gut anfasst. Die Oberfläche der Blackwidow besitzt ein „anti fingerprint finish“, obwohl sie sehr einfach zu reinigen ist. Die Verwindungssteifigkeit durch die über dem PCB liegender Metallplatte durchaus sehen lassen, auch wenn sie Sich bei starkem tippen minimal bemerkbar macht. IhrGewicht von 1,5 KG macht aber auch einen edlen Eindruck und hebt sich positiv von anderen Tastaturen ab. Ihr Gewicht ist auch der Grund, weshalb die Blackwidow auf ihren Standfüßen auf jedem Schreibtisch absolut wackel- und ruckelfrei steht.

Tastencheck

20140110_133936Die Tasterschalter der Blackwidow zeichnen sich durch die Langlebigkeit der Cherry MX-Schalter mit ihren 50 Mio. Anschlägen pro Taste aus bei stets gleichbleibendem Tippgefühl aus. Das hebt sich deutlich von den in anderen mechanischen Tastaturen verwendeten „Rubberdome“-Schaltern ab, die wegen ihrer Gummimatte nicht nur eine deutlich kürzere Haltbarkeit haben, sondern auch durch die Materialermüdung ein anderes Tippgefühl bekommen.
Ein Manko der mechanischen Schaltern ist allerdings das doch deutlich hörbare Tippen. Wenn Sie Zuhause bzw. alleine sind, stört das absolut nicht, es hört sich Interessant an, aber im Büro kann es bestimmt auch Menschen geben die das stört. Oder stellen Sie sich vor das Sie in einem Großraumbüro sitzen mit 5 oder mehreren mechanischen Tastaturen. Das kann auch Dauer doch schon als störend empfunden werden. Hier sollte man abwägen auf was man mehr Wert legt: Schnelles, sauberes und effizientes tippen, oder eine möglichst geringe Geräuschkulisse.
Auch für die etwas Geräuschempfindlichen Razer-Fans, die nicht auf eine mechanische Tastatur verzichten wollen gibt es etwas: Die Blackwidow als Stealth-Edition! Hier muss man allerdings noch hinzufügen, das Sie dem Tippgefühl der Blackwidow Ultimate doch etwas nachsteht.

Software

Die Razer Synapse 2.0 Software für die Blackwidow ist übersichtlich und einfach gegliedert. Hier kann man sein eigenes Profil festlegen, Makros aufnehmen, den Gaming-Modus konfigurieren oder die Beleuchtungseinstellungen ändern. Die Software verfügt ebenfalls über eine Cloud Speicherung, sodass man sich das Profil abspeichert und durch Anmelden am einem anderen Rechner gleich zur Verfügung hat. Das kann zum Beispiel sehr nützlich sein, wenn man 2 Arbeitsplätze hat an denen man die Blackwidow benutzen möchte, sich aufgrund des doch recht hohen Preises allerdings keine 2 Geräte zulegen möchte.

geschrieben von: Carsten

Carsten

Informatikstudent, Technikliebhaber, Geek und ein neuer Blogger am Horizont. Carsten ist leidenschaftlicher Konsolero, zockt Playstation 4 und holt sich soziemlich jedes Produkt mit dem abgebissenen Apfel drauf. Als teil der Nerdworkerfamilie hält er stets für Euch nach dem neusten Techniktratsch ausschau und wird ganz sicher darüber berichten.

Categories: Technik

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