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UEFI steht für Unified Extensible Firmware Interface und löst das Basic Input Output System, kurz Bios, ab. Logisch gesehen sitzt es unterhalb des Betriebssystems. Die Entwickler haben UEFI auf 64bit Systeme fokussiert. Das Ziel von der Entwicklung UEFIs war in erster Linie das es einfacher zu bedienen sein sollte als das gewohnte Bios, das es schon seit 1981, also 32 Jahre lang gab. Es wurde auch ein Secure-Boot Funktion eingebaut, indem UEFI Schadsoftware und andere unsichere Programme am starten hindert. An der Entwicklung von UEFI waren Mircrosoft, Intel, AMD und HP beteiligt. Trotz der vielen Veränderungen, auf die Wir in dem folgenden Text noch eingehen werden, hat sich die Aufgabe von UEFI nicht verändert. UEFI soll weiterhin die Schnittstelle zwischen Betriebssystem und Hardware stellen. Es hat auch zahlreiche Erneuerungen bekommen, die dem Anwender die Bedienung wesentlich erleichtern sollen.

Das wären zum Beispiel:

  • Einsatz nur für 64-Bit-Systeme
  • Integrierter Bootmanager
  • Neues Partitionsschema GUID Partition Table (GPT), welches von Festplatten über 2 TB booten kann und wesentlich mehr Partitionen bietet
  • Netzwerkmodul Mögliche Integration von Treibern, welche dann nicht mehr vom Betriebssystem geladen werden müssen
  • Erweiterbar und weitere Funktionen wie Digital Rights Management (DRM)
  • Eigene Kommandozeile zur Diagnose
  • Verwenden von Maus UND Tastatur im Bios
  • Grafische Benutzeroberfläche

Die neuen Windows 8 bzw. Windows 8.1 PCs werden nur noch mit UEFI ausgeliefert, da Microsoft das so vorschreibt. Man kann nur mit Windows 8 bzw. Windows 8.1 von vornerein alle Möglichkeiten von UEFI nutzen, da bei der Installation ab Windows Vista 64bit es zu Abstürzen kommen kann. Um das zu vermeiden, sollte man Secure Boot abschalten. Der Startbildschirm von UEFI zeigt die am häufigsten aufgerufen Informationen an. Man kann hier zudem Einstellungen für die Systemleistung vornehmen, z.B. die Lüftersteuerung oder die Leistung der CPU. Abgesehen davon, das man damit den Lautstärkepegel des PC nahezu auf Null senken kann, ist das auch sehr wirtschaftlich. Wenn der PC nicht unter Last steht wird die Leistung heruntergefahren und somit wird Strom eingespart. Sobald man eine Anwendung startet oder mehr Leistung gebraucht wird, fährt es innerhalb von einem Sekundenbruchteil die Leistung auf ein passendes Niveau. Diese Übergänge sind so fließend, das man zu keinem Zeitpunkt was von den Leistungsanpassungen bemerkt.

Falls man aber eine konstante, benutzerdefinierte Leistung haben möchte, ist das auch kein Problem. Hier wählt man einfach den CPU Sockel aus und schon bekommt man alle Daten chronologisch angezeigt. Hier kann man, nebenbei bemerkt, auch die Temperaturen kontrollieren. Sollte man ein Lüfter ausfallen, bemerkt man es dank der geräuscharmen Kulisse durch die Lüftersteuerung vielleicht nicht rechtzeitig, also ist es durchaus sinnvoll ab und zu mal in UEFI die Daten zu kontrollieren, erst recht wenn man die CPU übertaktet hat. Die praktische 3D-Oberfläche ermöglichst es dem Anwender auf einer 3D-Darstellung des Mainboards den Bereich auszuwählen, den man bearbeiten möchte. Möchte man zum Beispiel an der Taktfrequenz von der CPU was ändern, so wählt man einfach den CPU Sockel aus und kommt direkt in das Menü, in denen man die möglichen Einstellungen vorgeschlagen bekommt. Falls man mit dem neuen BIOS nicht zufrieden ist, gibt es hier sogar die Möglichkeit, dass man in den BIOS Features sein System auf die alte Oberfläche umstellen kann. Somit hat man ein neues, Leistungsstarkes Mainboard und kann trotzdem in der alten, gewohnten Nutzeroberfläche stöbern.

Unser Tipp:

Achtet beim Kauf von Mainboards, das UEFI schon dabei ist. Es lohnt sich nicht wegen einem Preisunterschied zwischen 20 und 50 Euro auf die Vorteile und Verbesserungen von UEFI zu verzichten.

hier ein kurzes Video zu dem Z87 Chipsatz mit UEFI

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